Reise zu den Herstellern – ein Erfahrungsbericht

Es ist mal wieder an der Zeit, eine Reise zu einigen Herstellern von Eastwest zu unternehmen. Dies geschieht in regelmäßigen Abständen und ist erforderlich, um die neuesten Trends bei den Pflanzkübeln und Möbeln zu erfahren und die bisherige Situation an Lieferungen, Verspätungen etc. zu erörtern. „Bei solchen Reisen werden also immer mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen“, sagt der Eastwest-Inhaber Stephan Hack.

Natürlich ist es immer auch mit einigen Beschwernissen verbunden, wenn man vom Heimatort Salem am Bodensee nach Saigon kommen möchte. Grob geschätzt geht es um 10.000 Kilometer, die es zu überbrücken gilt. Kaum in Saigon angekommen (meistens morgens) geht es nach einer kurzen Auffrischung im Hotel gleich weiter zu den Herstellern. Besonders an der jetzigen Reise ist: Bisher lag der Schwerpunkt stets bei Besuchen von Pflanzkübel-Lieferanten. Da hier aber momentan „alles paletti“ ist, sprich die Produktion gut läuft, legen Stephan Hack und seine vietnamesische Ehefrau Linh Pham-Hack dieses Mal das Hauptaugenmerk auf Möbel. Denn wie auf www.eastwest-trading.de zu sehen ist, arbeitet Eastwest derzeit am Aufbau eines Möbelprogramms. Während ein Teil von Großhändlern bezogen wird (www.3s-frankenmoebel.de), bezieht Eastwest einen anderen Teil direkt von Herstellern in Fernost. Das interessante dabei ist: Dort lagert mitteleuropäisches Holz wie Buche, Eiche und Walnuss in rauen Mengen und „wartet nur darauf, zu Massivholz-Möbeln verarbeitet zu werden“, sagt Linh Pham-Hack. Das heißt: Die Inhaber von Eastwest fahren nach Fernost und kommen Mitte Mai zurück mit einem fertigen Konzept, welche Möbel künftig im Sortiment aufgenommen werden. „Der Bezug von Direktcontainern ist daher ein elementares Standbein bei der Planung und Umsetzung des Holzmöbelprogramms“, erklärt Pham-Hack. Als Bereiche kommen Wohn- und Esszimmermöbel in Frage sowie wahrscheinlich Kindermöbel – vom Bettchen bis zum Schrank. Und es kommen nur Werke in Frage, die bereits seit Jahren für den europäischen Markt produzieren. „Wir wagen keine Experimente mit Herstellern, die sich mal an dem Thema ausprobieren wollen“, ergänzt Stephan Hack. Bei der Wahl des geeigneten Betriebs sind daher die bisherigen Referenzen wichtig, sowie die Verarbeitung der Möbel und die Qualität – was von Stephan Hack und Linh Pham-Hack genau begutachtet werden wird. Online geht das neue Möbelprogramm aller Voraussicht nach im Juni – die Vorbereitungen laufen deshalb auf Hochtouren.

Natürlich ist eine Reise nach Fernost nicht nur Arbeit, die Bereiche Job und Freizeit liegen in Asien offenbar eng nebeneinander. Eine wohltuende Massage nach einem langen Arbeitstag gehört ebenso dazu wie etwas Sightseeing. Besonders Hanoi hat es Stephan Hack angetan: „Eine wunderschöne Stadt, die im Kern sehr überschaubar ist“. Erste wichtige Infos für die Vietnamreise vermittelt das Auswärtige Amt auf seiner Webseite (http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/VietnamSicherheit.html)

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