Wie die Pflanzkübel zu den Kunden kommen

 

Es klingt einfach: Die Kunden legen auf der Webseite www.eastwest-trading.de oder den Amazon-Auftritt von eastwest einen oder mehrere Pflanzkübel in den Warenkorb und gehen dann zur Kasse und zahlen. Internethandel funktioniert so und wiederholt sich mehrere hunderte Mal am Tag bei eastwest.

Doch was passiert danach, wie gelangt die Ware zum Kunden? Dieser Vorgang ist ungleich komplizierter und komplexer. eastwest hat in Zusammenarbeit mit Kühne&Nagel einen schnellen und effizienten Weg entwickelt, damit die Kunden möglichst schnell (und hier reden wir bisweilen von nur einem Tag zwischen Bestellung und Anlieferung!) an ihre Blumenkübel und Pflanztröge gelangen.

Also, die Bestellung von Herrn oder Frau X liegt vor. Anders als bei so manchem Mitbewerber entstehen jetzt bei Eastwest keine Papierstapel mit handsortierten Aufträgen, die dann umständlich ins Lager gebracht werden müssen. „Bei uns läuft alles vollautomatisiert. Die Bestellungen gelangen über eine Online-Schnittstelle direkt ins Lager zu Kühne&Nagel. Alles andere ist 20. Jahrhundert“, sagt der Geschäftsführer Stephan Hack. Das heißt, ALLE Bestellungen laufen im Lager sofort ein, nachdem der Kunde den Kaufabschluss vollzogen hat. Dann machen sich die emsigen Packer an die Arbeit: Einzelpakete werden mit Kurier verschickt, größere Bestellungen etwa mehrere Fiberglas Pflanztröge oder XXL-Pflanzkübel gehen raus mit Spedition – diese holt die Lieferungen mehrmals am Tag im Lager ab. In der Regel wird in einer 8-Stunden-Schicht alles abgeräumt, was an Bestellungen eintraf – das betrifft bisweilen auch tagesaktuelle Aufträge! „Es ist nahezu unmöglich, dass ein Teil einer Bestellung heute und der andere Teil morgen verschickt wird“, so Stephan Hack.

Für solch eine herausragende Logistik muss die Organisation perfekt sein und die Abläufe müssen stimmen. Auch die Kunden können diese Art der Logistik transparent nachvollziehen, denn z.B. der Weg der Pakete lässt sich über Sendungsnummer verfolgen – moderner geht es kaum.

Tatsächlich ist das Hochregallager bei Kühne&Nagel eines der modernsten in Deutschland. Hier steht keine Ware auf dem Boden herum, alles ist sauber sortiert und im Regal eingebucht – zeitgemäße Lagerlogistik eben. Das Lager befindet sich in Gärtringen im Großraum Stuttgart und dort werden die Container von Eastwest ausgeladen und die Ware systematisch eingebucht – und am Ende verschickt. „Mit Kühne&Nagel haben wir genau den richtigen Partner für diese Fulfillment-Leistung gefunden“, sagt Stephan Hack. Bis zu zehn Mitarbeiter sind allein mit der Kommissionierung beschäftigt.

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