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Geschichte der Pflanzkübel

Wie, seit wann und warum nutzen Menschen Pflanzgefäße?

Wer hätte das gedacht: Schon im klassischen Altertum waren Pflanzkübel, Blumenkübel und Pflanztröge von sehr großer Bedeutung – und zwar in verschiedenen Varianten. Verschiedene Blumentöpfe mit Kräutern, Gemüse und anderen Gewächsen werden vom Menschen seit Jahrtausenden genutzt – bereits bei den alten Ägyptern.
Pflanzschale-Eastwest-Trading

Pflanzgefäße in der Antike - Mühsame Handarbeit im alten Rom

Im antiken Rom wurden die Blumentöpfe in mühsamer Handarbeit aus Ton hergestellt, über Feuer „gebacken“ und nach einer Auskühlungsphase ihrer Bestimmung übergeben. Anders als heute, wurde in diesen Pflanzgefäßen aber keine Blumen gepflanzt: Ursprünglich dienten die Behältnisse der Nahrungsmittellagerung oder als Futtertröge für die Tiere. Erst später erkannte man die optischen Reize der Pflanzkübel und Pflanzschalen. Verzierungen wurden an den Blumenkübeln angebracht, Erde eingefüllt und die Pflanzkübel bestückt. Teils wurden diese Pflanztöpfe mit Glasuren vor dem Brand bestrichen, so entstanden verschiedene Farbtöne.

Zwar werden Ton- und Terrakotta-Pflanzkübel noch heute hergestellt und gekauft. Immer mehr Gartenfreunde erkennen jedoch die Nachteile dieser schweren und oft teuren Blumenkübel und Pflanztröge. Zudem sind diese Pflanzgefäße in strengen Wintern äußerst frostempfindlich oder werden auf Parkplätzen von Autos beim Einparken angefahren und beschädigt.

Wohlriechendes im Mittelalter - Pflanzen für die Raumhygiene

Aber kommen wir zurück auf die geschichtlichen Abläufe. Hierzulande wurden im Mittelalter die Pflanzen ins Haus geholt. Es waren vor allem heimische Gewächse mit angenehmem Duft (Rosen, Veilchen etc.). Der florierende Handel im Mittelalter sorgte dafür, dass auch immer mehr exotische und orientalische Pflanzen nach Mitteleuropa gelangten. Die Zuneigung beschränkte sich allerdings meist auf die reichen Stände wie Kaufleute und Adel. Um fremde Gewächse hierzulande überwintern zu können, steckte man das Kraut in Pflanzkübel und Blumentöpfe – und lagerte es im Haus. Bei alten Schlössern und barocken Residenzen zeugen vor allem die Orangerien und Gewächshäuser von dem aufwendigen Hobby. Die Orangerien sollten das Überleben der frostempfindlichen Pflanzen gewähren: Die Temperatur betrug um die 10 Grad, es gab Sonnenfenster und Blumentöpfe und Pflanzkübel in den verschiedensten Größen.
Veilchen-fuer den guten Duft

Forscher bringen fremde Blumen nach Europa

Den großen und umfassenden Durchbruch für exotische Gewächse gab es in den Zeiten des Kolonialismus. Forscher und Abenteurer brachten Pflanzen aus Afrika und Asien teilweise unter halsbrecherischen Bedingungen nach Europa. Langsam wurde die Lust am Pflanzen und Züchten der breiten Masse zugänglich, Zimmerpflanzen in Blumentöpfen gehörten immer mehr zum Escheinungsbild der Wohnungen im 19. Jahrhundert. Aus den klassischen und eher kleineren Blumentöpfen (Terrakotta und Holz) ist längst eine große Vielfalt an mittleren und großen Pflanzgefäßen geworden. Pflanzkübel aus Kunststoff sind seit Mitte der 50er Jahre auf dem Markt. Moderne Materialien für Blumentöpfe bilden seit neuerer Zeit auch Fiberglas, Zink und Edelstahl. Diese Pflanzgefäße sind robust und wetterfest. Das gleiche gilt natürlich auch für die Blumenkübel aus Polyrattan – mit den modernen Geflechtfasern passen sie optimal zu den gängigen Gartenmöbeln und Loungemöbeln.

Wie die Geschichte der Pflanzkübel weitergeht? Das lässt sich schwer sagen. Sicher ist, dass die Menschen auch weiterhin Heim und Garten verschönern wollen. Pflanzgefäße und Pflanztröge sind daher wohl eher eine „never ending story“.
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