Der Frühling erwacht

So werden die Pflanzen wieder fit für den Garten

Kaum werden die Tage länger, juckt es den Hobbygärtnern schon wieder in den Fingern. Die Sonne hat mehr Kraft, Krokusse setzen die ersten Farbtupfer in die Gärten und Parks und die Zugvögel kehren wieder aus de wärmeren Gefilden zurück. Auch im heimischen Garten kann nun langsam wieder Leben einkehren. Es gibt viel zu tun – in den Beeten, auf dem Rasen, in den Töpfen.

Erste Gartenarbeiten

Wege säubern, Beete jäten, ausschneiden, Gemüsegärten neu ansähen, Pflanzen zurechtstutzen, Laub rechen, Blumentöpfe aus dem Winterquartier holen oder neu bepflanzen und die Terrasse dekorieren – das alles steht im Frühjahr für Hobby-Gärtner auf dem Plan.

Lässt der Frühling die Tage langsam wieder länger und wärmer werden, ist es Zeit Winterblüher, Rosen, Clemantis und Hortensien zurechtzustutzen. Das Stutzen ist wichtig, damit die Pflanzen bis zum Sommer kräftig wachsen und blühen können. Untersuchen Sie die Pflanzen darüber hinaus sorgfältig auf Pilzbefall; Im Frühjahr ist die Infektionsgefahr besonders hoch. Haben Sie Ihre Obstbäume noch nicht gestutzt, wird es jetzt höchste Zeit! Die sollten Sie nämlich in der Zeit von November bis April schneiden, sonst riskieren Sie, dass der Baum nicht richtig austreibt und später nur wenige Früchte trägt.

Das Frühjahr ist zudem die beste Zeit, die lästigen Schnecken im Garten loszuwerden. Die noch jungen Schnecken lassen sich leicht mit Schneckenkorn bekämpfen. Haben Sie Hühner, lassen Sie sie jetzt in den Garten, solange noch nichts gesät oder gepflanzt ist. Die Hühner freuen sich über die Schnecken und können sonst im Garten noch keinen großen Schaden anrichten.

Ist der Frost erstmal vorbei…

Ist die kalte Jahreszeit überstanden, kann endlich wieder Gemüse im Garten gepflanzt werden. Ist es draußen noch zu kalt für Gemüse, können Sie die Aussaat auch in einem Saatkasten, im Frühbeet oder im Gewächshaus beginnen. Saatkästen sollten warm und hell stehen und einen Deckel haben, denn die jungen Pflanzen brauchen viel Luftfeuchtigkeit. Töpfe können Sie auch einfach mit Klarsichtfolie abdecken. Tomaten, Auberginen und Gurken sollten immer vorgezogen werden, da Sie sonst kaum eine ausreichende Ernte erwarten können. Warten Sie die Eisheiligen (etwa Mitte Mai) ab, bevor Sie die jungen Pflanzen nach draußen setzen. So sind Sie auf der sicheren Seite. Bohnen sollten Sie im Beet so säen, dass sie nicht vor den Eisheiligen keimen, Möhren hingegen können Sie schon im März aussäen.

Sobald keine Frostgefahr mehr besteht, kann auch der Winterschutz von empfindlichen Pflanzen entfernt werden. Das vor Kälte schützende Laub auf Beeten hat nun seine Funktion erfüllt und kann beseitigt werden. Auch der Rasen sollte nun vom Laub befreit werden, damit er wieder frisch austreiben kann.

Zu guter Letzt sollen auch Balkon und Terrasse wieder in neuem Glanz erstrahlen. Pflanzen Sie vorgezogene Frühblüher in kleinen Grüppchen in Pflanztröge oder Balkonkästen – zum Beispiel unseren PRIMO – und genießen Sie in wenigen Tagen die farbenfrohe Blütenpracht der Frühjahrsblumen. Wenn Sie sich längere Zeit an den schönen Pflanzen erfreuen möchten, pflanzen Sie die Blumenzwiebeln in der „Lasagne-Technik“ in die Pflanztröge. Bei dieser Technik werden die Blumenzwiebeln in Schichten in die Erde gepflanzt. Die größeren Zwiebeln werden in die untere Schicht gepflanzt, versetzt darüber die kleineren Zwiebeln. Für diese Technik bieten sich zum Beispiel Tulpen und Narzissen an.

 

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Geschrieben von
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