Materialien und Oberflächen von Pflanzkübeln im Vergleich

Bleibt noch die Frage zu klären, welches Material für die Außenbegrünung des Beste ist. Fiberglas oder Zink, Kunststoff oder Polyrattan? Jedes der genannten hat seine Vorzüge – und Nachteile. Die schwächste Performance dürften Pflanzkübel aus Zink abliefern. Denn das Risiko ist groß, dass Zinkkübel nach gewisser Zeit rosten. Wer Pech hat, muss nach wenigen Monaten seine Terrasse erneuern, denn Rostflecken vom Zink lassen sich nicht entfernen. Sehr ärgerlich! Ein weiterer Nachteil: Das dünne Zinkblech verbeult schnell und auf der Oberfläche kann sich eine Patina bilden. Das sieht nicht nur unschön aus, eine Reparatur ist auch nahezu unmöglich. Und wie sieht es aus mit den Pflanzgefäßen aus Kunststoff? Diese haben in letzter Zeit eine wahre Renaissance erlebt. Weg vom Image des billigen Baumarktkübels aus Spritzguss hin zum hochwertigen Gartenartikel mit schöner Oberfläche. Die Herstellung von so genannten Pflanzkübeln aus Rotations-Kunststoff ist entsprechend aufwendig. Dafür bieten diese Blumenkübel und länglichen Pflanztröge erhebliche Vorteile, wenn es um Langlebigkeit, UV-Beständigkeit und Pflege geht. „Unserer Ansicht nach sind das Top-Artikel“, bestätigt der Eastwest-Gründer Stephan Hack. Auch der Preis kann mühelos etwa mit Fiberglas Pflanzkübeln mithalten. A propos Fiberglas: Viele Kunden schätzen bei diesen herrlichen Pflanzgefäßen nicht nur die edle Oberfläche, sondern auch die Beständigkeit. Richtig bepflanzt (siehe Pflanzentipps) und mit Abläufen versehen, sind Fiberglas Blumenkübel ein unverzichtbarer Artikel in jedem Fachmarkt. Manche Kunden schwören auf Fiberglas als DEN Pflanzkübel schlechthin!

Das Gute bei den Pflanzgefäßen aus Fiberglas ist sicherlich, das nach Jahren ausgebleichtes Material wieder aufgefrischt werden kann. Dafür ist bei schwarzen Pflanzkübeln nur eine kleine Dose Acryllack auf Wasserbasis nötig. Den Lack mit Wasser zur gewünschten verdünnen Konsistenz verdünnen und dann großflächig mit Lappen auftragen – eine solche einfache Pflege ist nur bei diesen Pflanzkübeln möglich! Insgesamt wirkt die edle Granitoptik der Fiberglas Blumenkübel lebhafter als bei vergleichbarem Material; erst recht, wenn Granitsteinchen eingearbeitet wurden. Da der Grundstoff Epoxidharz ist, erhitzen selbst schwarze Blumenkübel nicht stark – gleichwohl sind die Pflanzkübel extrem wetterfest. Und noch etwas: Ein entscheidender Vorteil liegt im Gewicht, Fiberglaskübel sind trotz der Robustheit erstaunlich leicht.

Bleibt noch das Polyrattan als alternativer Gartenkübel. Die Stärken dieser Pflanzkübel liegt in der Kombinierbarkeit mit den Polyrattan Gartenmöbeln und Loungemöbeln. Allerdings ist die Vielfalt der Fasern heute so enorm, dass es zunehmend schwerer wird, eine Lounge-Sitzgruppe genau mit der entsprechenden Polyrattan Faser zu kombinieren – erst Recht, wenn unterschiedliche Bezugsquellen der Waren vorliegen. Ansonsten sind die Vorteile des Materials durch aus mit dem des Kunststoffs vergleichbar – sofern es sich um hochwertigere Polyrattan Fasern handelt.

Und was ist aus dem allseits geschätzten Terrakotta geworden, DEM Pflanzkübel-Material der letzten Jahrzehnte? In Baumärkten und Gartencentern sind diese Pflanzgefäße immer noch zu finden, wenn gleich in schwächerer Stückzahl als noch vor Jahren. Das neue Material um Fiberglas, Kunststoff & Co. besitzt einfach zu viele Vorteile, verglichen mit Terrakotta. Denn bei den modernen Pflanzkübeln muss sich niemand mehr mit der grünlichen Patina herumschlagen, die längst nicht jeder Gartenfreund zu schätzen weiß. Und wie brüchig und porös und damit frostanfällig Terrakotta Kübel sein können, zeigen viele Pflanzgefäße, die auf öffentlichen Plätzen aufgestellt wurden. Gleichwohl wird Terrakotta auch noch in Zukunft ein Nischendasein führen – dafür haben Pflanzkübel aus dem rötlichen Ton zu viele Freunde.

 

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