Kurze Geschichte der Pflanzkübel: wie, seit wann und warum nutzen Menschen Pflanzgefäße

imagesCAY1D2X7Wer hätte das gedacht: Schon im klassischen Altertum waren Pflanzkübel, Blumenkübel und Pflanztröge von sehr großer Bedeutung – und zwar in verschiedenen Varianten.

So wurden im alten Rom die Blumentöpfe in mühsamer Handarbeit aus Ton hergestellt, über Feuer „gebacken“ und nach einer Auskühlungsphase ihrer Bestimmung übergeben. Anders als heute, wurde in diesen Pflanzgefäßen aber keine Blumen gepflanzt: Ursprünglich dienten die Behältnisse der Nahrungsmittellagerung oder als Futtertröge für die Tiere.

Erst später erkannte man die optischen Reize der Pflanzkübel und Pflanzschalen. Verzierungen wurden an den Blumenkübeln angebracht, Erde eingefüllt und die Pflanzkübel bestückt. Teils wurden diese Pflanztöpfe mit Glasuren vor dem Brand bestrichen, so entstanden verschiedene Farbtöne.

Zwar werden Ton- und Terrakotta-Pflanzkübel noch heute hergestellt und gekauft. Immer mehr Gartenfreunde erkennen jedoch die Nachteile dieser schweren und oft teuren Blumenkübel und Pflanztröge. Zudem sind diese Pflanzgefäße in strengen Wintern äußerst frostempfindlich oder werden auf Parkplätzen von Autos beim Einparken angefahren und beschädigt.

Eine Lösung stellen die modernen Fiberglas und Kunststoff Pflanzkübel von Eastwest dar. Diese sind robust und wetterfest. Das gleiche gilt natürlich auch für die Blumenkübel aus Polyrattan – mit den modernen Geflechtfasern passen sie optimal zu den gängigen Gartenmöbeln und Loungemöbeln.

Wie die Geschichte der Pflanzkübel weitergeht? Das lässt sich schwer sagen. Sicher ist, dass die Menschen auch weiterhin Heim und Garten verschönern wollen. Pflanzgefäße und Pflanztröge sind daher wohl eher eine „never ending story“.

 

 

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