Pflanzkübel mit neuen Streben – gegen ausbauchen und Verformungen

Ein wirkungsvolles Mittel gegen das Ausbauchen von Pflanzkübeln hat Eastwest jetzt gefunden: Bei allen Fiberglas Blumenkübeln ab den Größen 60x60x60cm und Pflanztrögen ab der Länge 100cm sind ab sofort Streben im Innern eingebaut. Diese sorgen dafür, dass sich die Pflanzgefäße auch nach jahrelangem Gebrauch nicht verformen. Der Grund für die Maßnahme ist einfach: ab einer gewissen Größe benötigen Fiberglas Pflanzkübel eben eine innere Stütze. Ein riesiger Trog 120cm ist zwar auch ohne diese Stütze vorstellbar und Kunstharz an sich ist ein hervorragendes Material auch für XXL-Pflanzgefäße; doch nach ein bis zwei Jahren und dem Ausgesetztsein von Wind und Wetter sowie Sonne und starker Hitze, kann es bei großen Formen zum ausbauchen kommen. „Das ist nicht nur bei Fiberglas der Fall, sondern auch bei Pflanzkübeln aus Kunststoff oder Zink“, erklärt der Eastwest-Chef Stephan Hack.

Der Vorteil von Fiberglas bzw. Kunstharz gegenüber den anderen Kübelmaterialien ist indes: Bei der Produktion können lange Streben aus Holz an der Längsseite und am Boden eingezogen werden. Die Pflanztröge und Blumenkübel bleiben so formstabil. Natürlich hat dieser Zusatzaufwand seinen Preis „und wir werden insbesondere die XXL-Pflanzkübel ab Anfang 2014 im Preis leicht anpassen müssen“, sagt Stephan Hack. Das betrifft die Pflanztröge ab 100cm in schwarz, grau und weiß, sowie die quadratischen Formen ab 60x60x60cm.

Wie werden diese neuen Fiberglas Pflanzkübel überhaupt gefertigt? Es ist im Grunde wie bei der Herstellung der anderen Größen auch, denn am Anfang steht die Form: In eine Gussform aus Kunststoff oder Metall wird ein zäher Brei aus Kunstharz gegossen. Dann werden die Wände der Form so lange mit dem Werkstoff ausgestrichen, bis die Wandstärke stimmt. Nach der Trocknung werden die Streben eingelegt. Dabei handelt es sich um Holzleisten im Kantholz von bis zu 2cm Stärke – „sie müssen nach der Bepflanzung ja auch einiges an Druck aushalten“. Darüber legen die Produzenten nun etliche Lagen von Fiberglasmatten, die verklebt wie ein starkes Netz wirken. Durch eine endgültige und tagelange Trocknung bekommen die Blumenkübel und Übertöpfe die richtige Härte und dem Material wird die Feuchtigkeit entzogen. Am Ende kommt es auf den richtigen Schliff an: Die Form des Pflanzgefäßes ist klar erkenntlich, doch es hat noch scharfe Ränder, Kanten und Nasen. Zudem ist die Oberfläche noch nicht samtglatt, wie es die Kunden von Eastwest-Trading schätzen. Also wird wieder und wieder von Hand geschliffen, die Arbeiter beseitigen jede Unreinheit im Material. Am Ende erhält jeder Pflanzkübel von Eastwest-Trading durch eine besondere Oberflächenveredelung sein individuelles Gesicht – eine lange Lebensdauer inklusive.

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